Kreuzfahrten im Kreuzfeuer: Krieg im Orient. MSC Cruises annulliert bereits. Carnival Corp.-Schiffe nicht betroffen.
28-02-2026

AKTUELL: Provozierte Angriffe im Nahen Osten treffen europäischen Tourismus
Nicht alle europäischen Veranstalter haben auf das beliebte Zielgebiet zwischen Bahrein und Oman gesetzt und die Wintersaison gänzlich gestrichen. Jedoch sind die zwei wichtigen Marken von TUI und MSC mit insgesamt drei großen Schiffen seit Monaten zwischen Wüsten, Oasen und Moscheen unterwegs und erfreuen die doch sehr zahlreiche Zielgruppe europäischer Urlaubsgäste. Doch seit heute ist alles anders.
Die derzeit sechs im Persischen Golf fahrenden Kreuzfahrtschiffe liegen am ersten Tag der Raketenangriffe ruhig auf ihren entsprechenden Liegeplätzen, die für den heutigen Tag auch vorgesehen waren. Nähere Details, die meist noch ungesichert sind, möchten wir hier nicht weiter behandeln. Dieser Beitrag wird von uns allerdings laufend aktualisiert. Bleiben sie dran – auch wenn sie keine Kreuzfahrtfans sind – die ernsten Ereignisse betreffen uns alle, nicht nur im Urlaub.


Wir informieren sie über die weiteren Entwicklungen > hier und auf unseren weiteren SocialMedia-Kanälen.
Derzeitiger Stand der im Persischen Golf liegenden Kreuzfahrtschiffe
- MSC Euribia > Dubai, VAE > Annulliert Reise vom 1.3.26
- Mein Schiff 4 > Abu Dhabi, VAE
- Mein Schiff 5 > Doha, Qatar
- Celestyal Journey– Abu Dhabi, VAE
- Aroya Manara >Dubai, VAE
- Celestyal Discovery – Dubai, VAE
Wir fragten im Juli 2025 in unserem Beitrag: > Weiss der Carnival-Konzern mehr als uns verraten wird? Tja, es scheint wohl der Fall zu sein. Kein einziges Carnival-Schiff ist heute direkt von der gefährlichen Situation betroffen.

Illustration erstellt mit WordPress und KI
Was bisher geschah …
11-09-2025
MSC Cruises bestätigt alle Orient-Kreuzfahrten im Winter 25/26 ab Dubai, Doha und Abu Dhabi – außer Rückreise nach Kiel.
Costa und AIDA rütteln nicht an ihrer Abkehr vom persischen Golf und überlassen den Mitbewerbern weiterhin das Geschäft.
Mit einer kleinen Veränderung bleibt alles beim Alten. MSC Cruises wird die MSC Euribia in den Orient schicken und allein die Rückführung des Schiffes im kommenden April in nördliche Fahrgebiete ohne Gäste bestreiten. Damit verhält sich die Reederei ebenso, wie sie es im Frühjahr mit der im Oktober anstehenden Positionierungsfahrt zum Startpunkt der Orient-Wintertouren in Dubai bereits gehandhabt hat.
Am 15. Oktober 2025 sollte es in Southampton losgehen und dabei sollte auch der Suez-Kanal noch durchfahren werden. Nun wird das Schiff ohne zahlende Gäste um Afrika herum in den Orient befördert.
Rechtzeitiges Ankündigen der Absage, vor allem den betroffenen Buchern der Reise gegenüber, ist auch dieses Mal eine wohltuende Ausnahme auf dem Kreuzfahrtmarkt. Besonders AIDA Cruises hat sich durch sehr kurzfristige Absagen in der jüngsten Vergangenheit nicht eben mit Ruhm bekleckert bis die Firma in Rostock dann Anfang Juli den totalen Rückzug kundgetan hatte.
20 Abfahrten für Euribia ab Dubai
Der 8. November 2025 ist Starttag in der Metropole der Emirate Dubai. Wie üblich, wird es sicher im Hafen von Port Rashid sein, ganz so wie wir es vergangenes Jahr von Bord der Queen Elizabeth 2 beobachten konnten. Es gab nur einen Unterschied: dort lag damals im März 24 die MSC Virtuosa.

Es folgen eine Menge einwöchiger Rundreisen, bei denen unzählige europäische Touristen mit Fliegern von Düsseldorf, Amsterdam, Wien oder Zürich, manchmal über Istanbul oder Wer weiss wo entlang in den Persischen Golf befördert werden.
Am 28. März 2026 wird dann die MSC Euribia in Dubai ihren letzten Start zu einer siebentägigen Reise durch die Orienthäfen Dubai, Abu Dhabi, Doha, Manama, Sir Bani Yas und Muscat beginnen. Das Schiff wird danach ohne Passagiere so schnell als möglich nach Kiel aufbrechen.
Unterbrochen soll diese Rückreise ausschließlich zum Bunkern von Brennstoff und Aufnahme von Proviant. Da der Weg um Afrika herum führen soll, könnte sie also Mitte April bei uns in Las Palmas oder hier unten im Hafen von Santa Cruz de Tenerife vorbeischauen. Wir wünschen schon mal Gute Fahrt und Frieden auf Erden.
Anmerkung: Wäre es doch eine hervorragende Gelegenheit, afrikanische Ziele in ein seltenes Angebot für eine Ausnahme-Kreuzfahrt hineinzunehmen. Europäischen Gästen könnte etwas Wichtiges und gleichzeitig Besonderes geboten werden. Interesse ist ohne Zweifel genügend vorhanden. Aber auch diese Chance wird wieder mal nicht genutzt.
Wer kneift da alles und WARUM? Und warum andere nicht?
Während TUI -Mein Schiff und MSC Cruises weiterhin die Wintersaison am Persischen Golf wie vorgesehen anbieten, haben sich andere Reedereien für Kreuzfahrten in dieser Region komplett zurückgezogen.
Vergleichbare ähnliche weltpolitische Konstellationen haben in der Vergangenheit nicht zu derartig rigorosen Maßnahmen geführt. Die vorauseilende Sorge um denkbare Folgen aus Übergriffen kleiner radikaler Gruppen kann daher nicht der einzige Grund dafür sein.
Jedoch ist das unkalkulierbare Vorgehen einzelner Macht(in)haber von Staaten mit Atomwaffen in der jüngsten Zeit sehr verhaltensauffällig geworden, sodass auch diese derzeitig beliebig Krieg führenden Mächte eine Ursache für die Annullierung von geplanten Kreuzfahrtangeboten im Bereich der Emirate, Qatar, Oman und Bahrein sein dürften. Aussagen in diese Richtung werden aber von allen Beteiligten tunlichst verweigert.

Wie soll bei dem vorhandenen strategischen Taktieren der PR-Abteilungen der Kreuzfahrtmacher das reisefreudige Publikum den Sinn und die möglichen tatsächlichen Beweggründe für Annullierungen verstehen können? Die interessierte Kundschaft wird zudem irregeführt, da einschlägige kommerzielle Reiseanbieter in den insbesondere populistisch vorgehenden Socialmedia-Portalen ihre eigenen unausgewogenen Akzente setzen. So wird etwa betont, daß „das Rote Meer von nahezu allen Kreuzfahrtreedereien gemieden“ würde. Dieses Verhalten hat aber durch den Weg über Afrika keinerlei Bedeutung für das Angebot der gesamten Wintersaison und erklärt nicht die unterschiedliche Handhabung von Reederei zu Reederei.
Mit jenen scheinbar zutreffenden „Informationen“ wird dabei einzig der Zweck verfolgt, die mögliche Kundschaft zur Buchung der gewünschten eigenen Angebote auf dem Kreuzfahrtmarkt zu überreden. Nach dem „erfolgreichen“ Ausstreuen von Angstfaktoren ohne sachliche Begründung bleibt dann ja nur noch die Wahl des kalten Nordens Europas für den kommenden Urlaub – egal zu welcher auch miesen Wetterlage bzw. Reisezeit.
Nur, was macht der reisefreudige Bürger, wenn es nicht nur um die aggressiven Aktionen von Hutie-Rebellen aus dem Jemen geht und mehr als ein paar Drohnen aus Fernost den Himmel Polens verdunkeln?
Mein Tipp: Nachfragen bei der Nordatlantischen Allianz, im Volksmund auch kurz N, A, T und O genannt , die schon jetzt durch immer mehr sorgenvolle Vorgänge zwischen Skandinavien, Lettland und anderswo zu schwerwiegenden Überlegungen kommen muss. Der kürzlich stattgefundene Beschuss eines mutmaßlich venezolanischen Drogenbootes durch US-Streitkräfte dürfte allerdings die sonnenhungrigen Karibik-Besucher wohl nicht beunruhigt haben. Der Golf von Mexiko ist doch sooo groß, dass Gefahren für die Kreuzfahrt zu vernachlässigen sind.
Da flattert passenderweise eine vielsagende Nachricht über die Ticker. Das bekannte deutsche Nachrichten-Magazin schreibt : „Reaktion auf russische Drohnen in Polen. Lettland schließt Luftraum an Grenze zu Russland und Belarus.“
Ich schau auf den Globus neben dem Fernseher. Da sind die beliebten flugzeugbefreiten Fahrgebiete der mitteleuropäischen Kreuzfahrtfans zwischen norwegischen Fjorden und der Kieler Förde auch nicht mehr weit entfernt, stelle ich verwundert fest.
Nachbemerkung: Liebe Leserinnen und Leser. Wir wollen Sie mit diesen Sätzen nicht verschrecken. Wie Sie merken dürften, haben wir auch zunehmend unseren Humor hinten angestellt. Aber wir wollen doch in geeigneter Form und Inhalt auf Sachverhalte hinweisen, die in der Öffentlichkeit und auch speziell im Kreuzfahrtbereich meist systematisch ausgeblendet oder sogar verschwiegen werden. Wir danken für Ihr Verständnis – und vertrauen weiterhin auf Ihr ungebrochenes Interesse.

Was bisher geschah …
26-07-2025
US-Politik im Nahen Osten „gestaltet“ Kreuzfahrttermine – jetzt auch bei Costa Crociere.
Zweite Reederei in der Carnival Corporation annulliert alle Kreuzfahrten im Orient.
Costa Crociere folgt der Tochter in Rostock, AIDA Cruises, und sagt alle Reisen in den Nahen Osten für den gleichen Zeitraum im Winter 2025/26 ab.
Wieder fragen wir uns: Welche Rolle spielt die Muttergesellschaft in Florida mit Sitz in Panama dabei?

Erinnern wir uns, dass der italienische Kreuzfahrtanbieter Costa noch im März diesen Jahres im Pressebereich seiner Webpräsenz mitteilte, die Verbindungen mit den Emiraten zu festigen:
„COSTA CRUCEROS EXTIENDE LA ALIANZA ESTRATÉGICA CON EMIRATES HASTA 2027“

Angegeben werden die gleichen Ursachen des Handelns, wie sie die Vertreter der deutschen Filiale formuliert hatten. Die unsichere Situation im Nahen Osten hat bisher noch keine Reederei neben den beiden Töchtern der Carnival Corp. dazu veranlasst, einen derartig radikalen Schritt zu gehen. Alle für diesen Zeitraum geplanten Kreuzfahrten in und um die Vereinigten Arabischen Emirate, Qatar und Oman gestrichen. Davon sind auch die Positionierungsfahrten, die sogenannten Transreisen, von und nach Dubai betroffen.

Damit ist das Flaggschiff Costa Toscana arbeitslos geworden und wird notgedrungen im westlichen Mittelmeer verweilen. Ausser kurzen Aufenthalt auf den Kanaren soll es auch längere Fahrten nach Nordafrika geben.
Alle wichtigen Details zu diesen neuen Reisen werden in Kürze veröffentlicht.
Was bisher geschah …
10-07-2025
Kreuzfahrt-STOP bei AIDA: Erster Anbieter streicht alle Orientreisen.
Weiß der Carnival-Konzern mehr als uns verraten wird?

Illustration erstellt mit WordPress und KI.
Gestern freuten wir uns über Runderneuerungen bei den in die Jahre gekommenen Kreuzfahrtveteranen von AIDA, die auf den Namen Sphinx hören. Auch wurden neue Schiffe für das kommende Jahrzehnt angekündigt. Schön soweit.
Dann werden uns heute früh echte „Glücksgefühle“ bei kommenden „Festival“-Reisen versprochen. Bei soviel Freude und Optimismus lässt sich ganz einfach noch eine wahrlich schlechte Nachricht für den Kreuzfahrtinteressierten nachschieben. Diese ist zudem üppig verpackt in Hinweise zum Ersatzprogramm für die vielen Reiseabsagen. Welcher erwachsene Urlaubsplaner lässt sich mit dieser subtilen Propaganda noch hinters Licht führen?
Die wesentlichen Worte, Zitat hier:
„AIDA Cruises setzt auf langfristige Planung und wird aufgrund der derzeit nicht verlässlich einschätzbaren Lage im Nahen Osten keine wie ursprünglich vorgesehenen Orient-Reisen mit AIDAprima ab/bis Dubai bzw. Abu Dhabi in der Wintersaison 2025/2026 anbieten. Auch die damit verbundenen Überführungsfahrten im Herbst 2025 und Frühjahr 2026 entfallen.“
Geschickt platziert kommen die Nachrichten aus Rostock. Obwohl nicht dort entstanden, verkünden sie erschreckende Entwicklungen. Die Anweisungen zum Handeln sind in der Regel im fernen Florida von den Verantwortlichen des Carnival-Konzerns ausgebrütet worden. Wer hat da bloß beratend zur Seite gestanden?
Das Mitglied AIDA Cruises entfernt das komplette Orientreisen-Programm für die kommende Wintersaison aus ihrem Angebot. Eine liquidierte Rakete aus dem Iran, die in Doha niederfiel, kann sicher nicht der Auslöser für diese harte Maßnahme gewesen sein. Die Leute um Josh Weinstein, dem CEO des Konzerns in Florida, sind bei ihrer Entscheidung vermutlich verborgenen Infos gefolgt. Vom Geschäftsführer der Filiale in MeckPomm können diese Details sicher nicht gekommen sein.
Die Reederei-Verantwortlichen aller Konzerntöchter dürften ähnlich AIDA Cruises nachfolgen und ihre Orient-Interessen umstrukturieren. Sollte das nicht der Fall sein, wäre die heutige Mitteilung des Hauses AIDA nicht mehr nachvollziehbar sein. Andere Hintergründe böten sich auffallend deutlich an. Schauen wir doch mal.

Wie bereits seit Pandemiezeiten bekannt, so lässt sich auch bei politischen Unruhen in der Welt unschwer das ökonomische Interesse in den Vordergrund stellen. Die Belange des Kunden treten zurück und selbst das notwendige Informationsbedürfnis des Kreuzfahrtbuchers, um Schaden abzuwenden, wird bis auf den letztmöglichen Tag von der Reederei ausgereizt.
Da erfahren heute früh auch mal Menschen, die gestern nicht nur eine Reise, sondern auch noch Zusatzleistungen und Ausflüge im fernen Orient buchen konnten, daß ihr Traumziel sich in Mars- oder Mondnähe entfernt hat. Ein Schelm, der Böses dabei denkt?
Um das Schiff auf dem nachfolgenden Foto geht es vor allem bei der Geschichte. Zunächst, wir werden sehen …

Die Kreuzfahrt-Bucher, viele von ihnen seit Monaten im Vorfreude-Modus, haben natürlich mit dem Orientreise-Stop auch eine Mail über alle Konsequenzen und Alternativen erhalten. Was bleibt, wissen die Betroffenen nun zu ertragen und zu erleiden. Irgendwie müssen ja verlässliche Urlaubsfreuden neu geplant werden. Aber das ist nun einzig und allein das Schicksal jedes Einzelnen.
Da hilft doch nur, die Badewanne zu Hause anzurichten, die von AIDA preisgünstig erworbene Quietscheente ins Wasser zu legen und ein tief entspannendes Bad zu nehmen.
Die nächste Kreuzfahrt kommt bestimmt.

Inwieweit diese Ereignisse die Reisen der AIDA-Schiffe auf den Kanaren beeinflussen werden, das behandeln wir hier in den kommenden Wochen.
Alles gut ….. ähhh, jaaa ???
Was bisher geschah …
AIDA Cruises macht den Anfang. Statt durchs Rote Meer ohne Passagiere an Afrika vorbei
15-02-2024 — Aktualisierung
Neue Änderungen der ursprünglichen Routen von Kreuzfahrtschiffen betreffen auch die junge Reederei des Virgin Konzerns.
Virgin Voyages ändert die Reiseroute der Resilient Lady, dem „Flaggschiff“ des Milliadärs Richard Branson. Die Änderung betrifft die Reise ab Australien am 27. März mit geplanter Ankunft im griechischen Piräus. Das Schiff wird von Australien kommend an der der Küste Afrikas entlang weiter nach Spanien fahren, bevor es in Griechenland neue Einsätze unternehmen kann.
26-01-2024
Es ist sicher kein Zufall, dass das Carnival-Mitglied Costa Crociere gleich einen Tag nach AIDA Cruises mit der ersten Absage nachgezogen hat. Die Costa Toscana wird ihre dreiundzwanzigtägige Rückreise von Doha nach Civitavecchia , die am 5. März beginnen sollte, ebenfalls ohne Passagiere über das Südliche Afrika umleiten.
Zur Costa Deliziosa wurden noch keine Angaben gemacht. Dieses Kreuzfahrtschiff befindet sich auf Weltreise und wird spätestens am 23. April eine Entscheidung benötigen, wenn sie Salalah verlässt und auf den Golf von Aden zusteuert.
25-01-2024
Keine Transreisen mit zahlenden Gästen an Bord im Suez-Kanal
Im Gazastreifen regiert Unrecht und Gewalt von allen Seiten. Da ist es sehr praktisch, wenn es Ausweichrouten auf unserer begrenzten Welt gibt. Ein Kreuzfahrtschiff braucht Treibstoff, auch wenn es dabei keinen einzigen Gast neben der Besatzung an Bord hat.

Nicht zufällig findet sich interessanterweise das Südliche Afrika als bedeutender Routenanlieger, um dort erst einmal aufzutanken. Bis nach Teneriffa gibt es unterwegs nicht viele Gelegenheiten dazu.
Der Staat Südafrika hatte schon vor Wochen versucht, politisch Einfluss zu nehmen, um die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Hamas zu stoppen. Hätte dass leider nicht sehr massgebliche Land einen Erfolg bei den Bemühungen verzeichnet, bräuchten wir heute vielleicht nicht über Umroutungen und Reiseabsagen von Kreuzfahrtschiffen sprechen. Doch leider nehmen die traurigen Dinge ihren Lauf.

Kreuzfahrt-Tourismus: Hier ist der Ort, wo wir über Luxusprobleme unserer modernen Welt schreiben. Auch das müssen und wollen wir weiter tun. AIDA Cruises hat weitere Bemühungen gescheut und kurzerhand als erster grosser Kreuzfahrtanbieter alle Rückführungen von Schiffen aus dem Orient nach Norden abgesagt. Weitere nachfolgende Routen im Mittelmeer und im nordeuropäischen Raum werden davon ebenso betroffen sein, wie Teilstrecken der in Asien stattfindenden Kreuzfahrtangebote.
Ausgedehnte Transreisen der AIDAblu, AIDAprima und AIDAbella zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Europa wird es für uns dieses Jahr nicht geben. Also im Herbst auch nicht?
Wie soll es dann weitergehen? Steuern wir auf eine neue „Corona“-Ungewissheit hin? Fragen über Fragen.
Schon seit vielen Jahren durchfahren Kreuzfahrtschiffe von modernen „Piraten“ bedrohte Seefahrtsrouten und dennoch wird auf diesen Touren unterbrechungslos Geld verdient und der Reisende ist zufrieden. Sehen Sie sich die untenstehende Karte an.
Was ist heute anders und was begründet die Sorge um die Sicherheit der Beteiligten? Wir werden es in den kommenden Wochen zum Thema machen. Schnelle Antworten gibt es nicht.

Die geplante Rückkehr nach Europa im März, April und Mai durch das Rote Meer und den Suezkanal ist für viele weitere Schiffe noch ungewiss. Auch sie werden eventuell die Umfahrung Afrikas in Erwägung ziehen.
In unseren kanarischen Gewässern und in den Häfen unserer Inseln werden nicht viele Rückkehrer aus dem Orient vorbeischauen. Aber der eine oder andere Vertreter wird hier doch mal wieder tanken müssen. Zu mehr reicht es dann wohl meistens nicht. Fahrn, fahrn, fahrn … ist die Devise, dann, wenn andere Varianten nicht lukrativ sind. Ein unerschöpfliches Thema. Möge mich niemand falsch verstehen.

Wir haben mal alle betroffenen Schiffe hier weiter unten in einer Liste zusammmengestellt. Diese enthält auch die drei oben genannten AIDA-Schiffe. Es fehlen jedoch die sehr früh erfolgten Absagen von MSC Crociere und die bereits umgeroutete Celestyal Journey, die in einigen Wochen ihre Gäste an die von Phoenix vorgesehene Amera übergeben wird.
Es wird viel Gesprächsbedarf geben um sowohl die Entscheidung von AIDA Cruises als auch das weitere Zögern oder denkbare Durchfahren der Krisengebiete von Schiffen anderer Reedereien zu bewerten. Befriedigende Antworten kann es sicher nicht eindeutig geben. Aber es muss eine Auseinandersetzung mit der Gesamtlage geben. Wir werden uns daran beteiligen.
Denkverbot ist sicher die schlechteste Lösung bei einem Luxusproblem.
Rückkehrer nach Europa aus Asien und dem Orient.
- Start — Hafen — Ziel — Tage — Schiff
- ———————————————–
- 05.03.2024 ab Doha bis Civitavecchia 23 Tage > Costa Toscana
- 10.03.2024 ab Dubai bis Istanbul 24 Tage > Hamburg
- 11.03.2024 ab Dubai bis Antalya 16 Tage > Mein Schiff 2
- 11.03.2024 ab Dubai bis Fort Lauderdale 45 Tage > Island Princess
- 12.03.2024 ab Victoria bis Kerkyra 18 Tage > AIDAblu
- 13.03.2024 ab Dubai bis Piräus 16 Tage > Silver Spirit
- 20.03.2024 ab Mumbai bis Piräus 17 Tage > Silver Whisper
- 24.03.2024 ab Keelung bis Piräus 73 Tage > Seabourn Sojourn
- 03.04.2024 ab Dubai bis Venedig 25 Tage > Seabourn Encore
- 05.04.2024 ab Dubai bis Palma de Mallorca 22 Tage > AIDAprima
- 05.04.2024 ab Dubai bis Fort Lauderdale 36 Tage > Zuiderdam
- 07.04.2024 ab Dubai bis Southampton > NY 21 Tage > Queen Mary 2
- 08.04.2024 ab Abu Dhabi bis Civitavecchia 21 Tage > Seven Seas Mariner
- 09.04.2024 ab Singapur bis Civitavecchia 28 Tage > Costa Deliziosa
- 16.04.2024 ab Dubai bis Palma de Mallorca 15 Tage > AIDAbella
- 18.04.2024 ab Tokio bis Piräus 41 Tage > Azamara Journey
- 20.04.2024 ab Port Klang bis Limassol 15 Tage > Europa
- 21.04.2024 ab Dubai bis Savona 23 Tage > Artania
- 25.04.2024 ab Abu Dhabi bis Piräus 19 Tage > Seven Seas Navigator
- 26.04.2024 ab Dubai bis Istanbul 21 Tage > Azamara Onward
- 30.04.2024 ab Sydney bis Civitavecchia 31 Tage > Coral Princess
- 09.05.2024 ab Dubai bis Piräus 18 Tage > Serenade of the Seas
- 14.05.2024 ab Dubai bis Triest 15 Tage > Riviera
- 23.05.2024 ab Dubai bis Heraklion 15 Tage > Mein Schiff 5
- 23.05.2024 ab Mumbai bis Piräus 17 Tage > Silver Moon / Spirit
- ———————
- 25 unentschiedene Schiffe
- Stand: 19.01.2024
25-01-2024
Zusammenfassung:
Erste Konsequenzen zieht am heutigen Tag der Anbieter AIDA Cruises und sagt alle drei Transreisen zwischen Orient und Europa ab. Betroffen sind die Schiffe AIDAblu, AIDAprima und AIDAbella, die im März und April ohne Passagiere über Südafrika nach Norden zurückkehren werden. Warten wir ab, wie sich TUI Cruises und die weiteren Anbieter auf dem Kreuzfahrtmarkt verhalten werden.

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