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Vater Teide verlangt Schutzzoll: Auswärtige Besucher zahlen für den Erhalt des Nationalparks auf Teneriffa.

Schluss mit dem touristischen Wildwuchs durch Überfüllung in sensibler Natur.

18-01-2026

Das Cabildo Insular, also die Inselverwaltung von Teneriffa, erhebt ab diesem Montag eine Gebühr für Wanderungen und die Besteigung des Teide durch Nicht-Einwohner der viel besuchten Kanareninsel. Gehen wir doch ins Detail.

Besucher, die auf anderen Inseln des Archipels resident sind, zahlen je nach gewähltem Wanderweg zwischen 5 und 6 Euro. Alle anderen Besucher aus dem Rest Spaniens, Europa und der übrigen Welt entrichten zwischen 10 und 15 Euro. Kinder unter 14 Jahren sind von der Gebühr befreit.

Reservierungen für den Teide werden weiterhin wie bisher über die Plattform Tenerife ON abgewickelt.

Für den Wanderweg 10 „Telesforo Bravo“ wird eine Gebühr (6 oder 15 Euro) für den Zugang zwischen 9:00 und 17:00 Uhr erhoben. Für den Wanderweg 07 „Montaña Blanca-La Rambleta“ zahlen sie werktags (3 oder 6 Euro) und am Wochenende und an Feiertagen (5 oder 10 Euro) jeweils zwischen 9:00 und 17:00 Uhr. Die genauen Zeiten können jedoch je nach Wochentag variieren.

An allen Wochentagen und auch an Wochenenden und Feiertagen ist der Eintritt für Einwohner Teneriffas immer frei.

Buchungen sind mit Kredit- oder Debitkarte möglich und es werden die notwendigen personenbezogenen Daten aller Teilnehmer erhoben.

Gebühren der Teide-Wanderungen

Bestätigte Buchungen können weder geändert noch storniert werden. Auch Änderungen der Teilnehmer, des Datums oder der Uhrzeit sind nicht möglich. Buchungen sind nicht erstattungsfähig, außer bei Sperrung des Wanderwegs aufgrund von Wetterbedingungen, anderen außergewöhnlichen Umständen oder auch wenn der Teleférico, die Teide-Seilbahn nicht in Betrieb ist.

Bei verweigertem Zugang aufgrund nicht erfüllter Mindestausrüstungsanforderungen (siehe Website von Tenerife ON) erfolgt keine Rückerstattung.

Reservierungen sind derzeit nur über die Website http://www.tenerifeon.es möglich. Diese Option steht in der mobilen App nicht zur Verfügung.

Jeden Montag um 7:00 Uhr (Kanarische Inseln) wird eine neue Woche mit verfügbaren Terminen freigeschaltet. Die Buchungsfrist beträgt 28 Tage. Für den Zugriff auf das System ist eine Registrierung und Authentifizierung auf der Plattform erforderlich.

Die Consejera der Inselverwaltung für Natur, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Katastrophenschutz, Blanca Pérez Delgado, betonte bei einer Pressekonferenz: „Das neue Gebühren- und Reservierungssystem verbessert die Verwaltung der sensibelsten Wanderwege im Nationalpark und passt den Zugang an die tatsächliche Belastbarkeit der Umwelt an.“

Sie erklärt außerdem, dass „die erwirtschafteten Einnahmen dazu verwendet werden, den Naturschutz, die Sicherheit und die Qualität des Nutzererlebnisses zu verbessern und so ein verantwortungsvolleres und respektvolleres Modell für den Teide zu entwickeln.“

Teide – Wanderung

Was bisher geschah …

03-03-2025

Statt Vulkanausbruch erster Wintereinbruch am Teide. Mit dem Teleférico nach oben?

Schnell mit der Seilbahn nach oben fahren? Nein, bitte ganz ruhig bleiben …

Selbstverständlich soll die zweite Überschrift nur eine kleine Provokation sein. So schnell geht es natürlich nicht nach oben. Ja genau – und wenn Lava aus dem Krater laufen sollte oder Schneeflocken vom Himmel fallen, da gibt es auch eine ganze Menge Einschränkungen zu beachten. Aber soweit sind wir noch nicht.

Weder ist eine markante seismische Tätigkeit zu verspüren noch ist das zu erwartende Wetter derart eindeutig auf Kälte und Niederschlag orientiert, dass ein dauerhafter Schneeteppich Besucher des Teidegipfels erfreuen dürfte. Die schönste Ansicht des „Vaters“ Teide ist schon ein paar Winter zurück im Kalender zu suchen.

Nutzen wir also die Zeit, um uns einmal deutlich auf die wunderbaren Möglichkeiten der Erforschung des größten Berg Spaniens zu konzentrieren. Denn man kann nie ausreichend genug vorbereitet sein. Zu viele unerträgliche Vorkommnisse hat es in jüngster Zeit im Bereich des Nationalparks des Teide gegeben, bei denen sich zahlreiche Besucher von Nah und Fern, alle Regeln missachtend, extrem daneben benommen hatten.

Vor allen Dingen hatten sie sich zu grossem Anteil dabei selbst in Gefahr gebracht und umfangreiche personelle und materielle Aufwendungen für die Inselverwaltung notwendig gemacht. Die Kosten tragen alle Bürger, vor allem die Steuerzahler. Hoffen wir auf saftige Bußgelder und komplette Kostenerstattung. Das sollte dann den leichtsinnigen Touristen jedweder Couleur noch mal extra richtig weh tun.

Das soll jedoch hier noch nicht das Thema sein. Wir werden später darüber berichten.

Teide con el teleférico …

Kurz noch zum weiteren Thema der vergangenen Wochen. Gerade gestern hat einer unserer wahrhaftigen Experten zur Vulkanforschung erneut dargelegt, wie relativ gering die Möglichkeit für einen bevorstehenden Ausbruch des Teide ist. Vielmehr sollten wir uns alle darauf konzentrieren, diese aktuellen Ruhephasen der vulkanischen Tätigkeit zu genießen und zu verstehen. Besonders muss aber im Vordergrund stehen, dass wir uns dennoch jeder Zeit und mit aller gebührenden Kraft für einen eventuellen Katastrophenfall vorbereiten.

Das wird die vielen Träumer und auch journalistisch tätigen Phantasten nicht gerade begeistern. Sie haben unbrauchbare Sensationsmeldungen über alle denkbaren Wege verbreitet. Sie sollten sich ein wenig zurück halten. Das wäre unsere gutgemeinte Empfehlung für diese Spezies von harmlosen Populisten in den Medien, am Biertisch oder in den „sozialen“ Netzwerken. Da gibt es ja auch noch die gefährlichere Art von milliardenschweren Aufschneidern, aber das gehört schon wieder mal nicht hierher.

Komplettversion von 25 Minuten über u003cstrongu003eWordPressu003c/strongu003e

Kommen wir zurück zu dem Grund der oben diskutierten Überschrift. Mal schnell auf den Berg, das soll ja nicht heissen, das man damit ebenso einfach auch ganz schnell über den Berg ist.

Wer den Teide erleben will, hat sehr, sehr viele Möglichkeiten, sich ihm zu nähern. Wir hatten uns dieses Mal für die bequeme Variante mit der Seilbahn entschieden. Dafür bedarf es nur eine gute Vorplanung, mit einem Studium der Wetterlage und die vorausschauende Beachtung des Buchungsportals im Internet füir den Erwerb der Fahrkarten.

Da wir auch noch bei der Anreise die optimalsten Voraussetzungen haben wollten, reservierten wir uns ein Hotelzimmer im Parador Nacional am Fuße des großen Kratergebirges. So konnten wir gut ausgeschlafen und bei hundertprozentiger Gewissheit über die beste Wetterlage die Anfahrt zur Talstation des Teleférico in Angriff nehmen.

Eindrücke nach dem Schneefall – u003cstrongu003eWordPressu003c/strongu003e

Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, möchten wir die Empfehlung von hier aus weitergeben: Machen Sie es auch so wie wir, egal ob sie einen Landhotelaufenthalt auf unserer Insel zur Urlaubswahl auserkoren haben oder ob sie auf Teneriffa oder einer der Nachbarinseln leben oder Ferien machen. Wenn Sie mit dem Kreuzfahrtschiff oder einer Fährverbindung Teneriffa ansteuern, verpassen Sie zwar einen tollen Start des Tages aber Zeit für eine entspannte Anfahrt zur Caldera ist auf jeden Fall genügend vorhanden.

Dann brechen wir doch endlich gemeinsam auf und schauen zunächst in unsere einleitende Illustration. Es sind zwei Videos, die wir über WordPress völlig werbefrei und nichtkommerziell aus unserer privaten Eigenproduktion bereitstellen.

Danach genießen wir am großen TV-Bildschirm unseren Video-Clip auf Youtube und fühlen uns wie mitten auf dem Weg zum Gipfel des Teide. Im Laufe des Tages schalten wir dann die längere Komplettversion von 25 Minuten über Youtube frei. Freuen Sie sich auf den Rosenmontagsabend vor ihrem Fernsehgerät.

Komplettversion von 25 Minuten über u003cstrongu003eWordPressu003c/strongu003e

Eindrücke nach dem Schneefall – u003cstrongu003eWordPressu003c/strongu003e

Und als Trailer noch ein 222 Sekunden-Clip vom Teleférico zum Teide:

Mit Sonnenkraft zum Gipfel des Teide – Youtube

Was bisher geschah …

07-03-2024

Der Stadtstrand von Los Cristianos im Süden Teneriffas.

Vom Fischerdorf zur urbanen Zone mit Fährhafen und viel Tourismus.


Stadtstrand von Los Cristianos

Kurzportrait in Bildern: Stadtstrand von Los Cristianos

  • Los Cristianos - Playa y puerto
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  • Los Cristianos - Playa y puerto
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Mehr als ein Stadtstrand am Hafen. Playa de Los Cristianos

Badestrände sind wahrscheinlich der wichtigste Ort, an dem sich die Urlauber des Tages aufhalten. Wir wollen uns deshalb diesen Plätzen zwischen Faszination und Enttäuschung zuwenden. Am Beginn der losen Folge von Beispielen der Inseln kann sehr gut Teneriffa stehen und es soll auch nicht gleich der attraktivste oder populäre Streifen Küste werden, den wir näher betrachten. Machen wir uns auf den Weg mit einem Blick auf die Karte. >>>

Teneriffa besitzt eine Vielzahl von Stränden unterschiedlichster Beschaffenheit, geprägt durch Sand oder Felsen. Neben den unzähligen kleinen natürlichen Standabschnitten und von der Erosion geformten Buchten können wir einige von Menschenhand schon vor Jahrzehnten geschaffenen Strände finden, die ihren Urzustand im Wechsel der Jahre verändert haben oder weiter ausgedehnt worden sind.

Der Stadtstrand von Los Cristianos zählt dazu. Ihn teilten sich vor über einem halben Jahrhundert die Fischer, die ihrem Broterwerb nachgehen mussten mit den ersten Badegästen, deren Zahl ab Mitte der Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts stetig zugenommen hat. Der angrenzende überschaubare Fährhafen, der es kleinen Passagierschiffen selten und mittleren Fährschiffen mehrmals täglich erlaubt, hier Station zu machen, reichte für alle Belange, da er auch nicht ohne Weiteres zu vergrößern wäre.

Quelle: Magix Travel Maps, Tenerife, 2023

Als wir 1981 das erste Mal mit dem Flugzeug von Deutschland kommend auf Teneriffa landeten und das erste Mal den noch überschaubaren Hafenort erreicht hatten um mit der Fähre nach La Gomera überzusetzen, da war Los Cristianos schon lange kein Fischerdorf mehr. Jedoch gab es zwischen den größeren touristischen Bauten noch eine angenehme Zahl von Freiflächen. Diese Bereiche sind in den letzten Jahrzehnten nicht unbedingt im negativen Sinne zugebaut worden, sondern es ist gelungen, eine beachtliche Mischung aus traditioneller Kleinstadt mit touristisch umfangreichen Angeboten zu schaffen. Verkehrsberuhigte Bereiche fehlen ebenso wenig wie Kultur-. Sport- und Freizeiteinrichtungen.

Der Ort hat aber dennoch das Ausdehnen der Hotel- und Apartementanlagen deutlich zu spüren bekommen. Verkehrstechnisch haben sich, wie wir es überall erleben mussten, die Probleme und damit der nie endende Ausbau der Straßen und Autobahnen potenziert.

Trotzdem hat sich der alte Kern am Hafen von Los Cristianos einen gewissen Charme aus der Vergangenheit erhalten. Diesen Charme spüren wir immer noch, wenn wir 45 Jahre nach dem ersten Besuch mal hier vorbeischauen. Zunächst spazieren wir natürlich einmal kurz zum Strand. Dann geht es zu einem Helado artesanal in die kleinen Gassen, die von der Playa wegführen. Dort verbirgt sich auch eine kleine Buchhandlung, in der wir dafür sorgen, dass uns die Nähe zur deutschen Sprache nicht verloren geht. Aber das ist ja unser „Bier“.

Ein Katamaran von Fred Olsen Express verlässt den Fährhafen Richtung La Gomera.

Das Nebeneinander von Fährhafen und Badestrand ist Referenz für die Bedeutung dieses populären Teils der Insel. Hier treffen sich Zielsetzungen, Startpunkte, Träume und Pläne genau so oft wie Erholungsbedarf und Erlebnisdrang, aber auch viel Relax und Stress, letzterer in seiner harmlosen Variante.

Nicht zu vergessen sind die weiteren Strände, die um den Kern von Los Cristianos herum angeordnet sind. Gleich nördlich des Hafens ist die Playa de Las Vistas besonders zu erwähnen. Aber sie ist nicht die Einzige … dazu später mehr.

Los Cristianos ist ebenfalls ein Tor zu anderen Inseln. Es war für uns schon damals der Ausgangspunkt, um die Inseln nicht ausschließlich einzeln zu bereisen. Die Kanaren sind ein Archipel mit regem Austausch zwischen allen Teilen der zwei Provinzen. Los Cristianos ist die Brücke zu La Gomera, La Palma und, nicht zu vergessen, zum kleinen Eiland mit dem südwestlichsten Leuchtturm der Europäischen Union: El Hierro. Sich auf den Weg dorthin zu machen bedeutet immer wieder auch Los Cristianos zu erleben. Für die Dauergäste sind die Weiterreisenden eine Belebung der Szenerie mit allen ihren Facetten des modernen Tourismus. Schalenkoffer und Rucksack führen eine friedliche Koexistenz.

Ich hoffe, der kleine Film kann dieses Gefühl ein wenig transportieren und zeigen, dass unser stabiles Sommerwetter besonders im absoluten Süden Teneriffas nicht das Einzige ist, was uns reizen kann, hier mal einen Tag oder länger zu verweilen.

Vamos a la playa …



Die Wegstrecke (in rot markiert) über die Insel Teneriffa, um vom Hafen in Santa Cruz auf der Autobahn in etwas mehr als einer Stunde nach Los Cristianos zu gelangen.


Quelle: Google Maps, Tenerife, 2023


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Spaziergang am Strand von Los Cristianos

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